Schneidiges Österreich

2020

Österreich

Schneidiges Österreich

Auch die Schneidigen Manda hat das unsägliche Virus hart gebeutelt. Nach dem Motto „gar nicht fahren geht gar nicht“ haben sich sieben Schneidige auf die Reise durch das schöne Heimatland gemacht. Auch innerhalb der Grenzen gibt’s Vieles das lange nicht mehr gefahren wurde oder überhaupt noch kein Hakerl im Reisetagebuch der Schneidigen gehabt hat.

 Wie gewohnt, wird bei schlechtem Wetter aufgebrochen. Der Sölkpass zeigt sich bereits von seiner schlechtesten Seite und erst auf der Turracher und Nockalm traut sich die Sonne halbwegs heraus. Genächtigt wird im feudalen Hotel zur Kölnbreinsperre im beeindruckenden Maltatal. Tag zwei schwemmt uns über den Großglockner, weil Sonntag ist, geht’s zu wie am Hoferparkplatz zur Spitzenzeit… Weiter führt uns die Reise nach Imst zum Gasthof Sonne. 

Nicht immer alle auf der selben Strecke unterwegs, sitzt die versammelte Partie dann doch am Abend im besagten Gasthof. Am dritten Tag zeigt uns die Silvretta wie schlecht das Wetter oben sein kann. Richtung Faschina, und das Hantenjoch nach Rankweil, war nicht ganz so geplant aber auch schön. Mit dem Guide auf der Guzzi machst was mit… Ein Stück Autobahn und bald sitzen wir beim Mustafa in der Pizzeria weil die „Sonne“ Ruhetag hat. Da muss sich wohl wer von die Gäst erholen. 

Ein neuer Tag und wieder haben wir viel vor. Die alte Gerlosstraße schüttelt uns gründlich durch, die Kalser Glocknerstraße ist ein Hochgenuß. Über Lienz und das Lesachtal führt uns die Piste nach Kötschach, zum Engl. Wirtshaus passt super, die Garage ist schon recht niedrig. Tag fünf hat wieder ein Highlite, die Villacher Alpenstraße, sehr beeindruckende Bergwelt, schöne Straße. Richtung Ferlach und dann mit Begeisterung und angemessenem Tempo über die Soboth in die Steiermark. 

Weil wieder ein Quartier, weil offen, ausgebucht ist wird das Internet befragt. Es tut sich, wie immer, vor der Finsternis ein feines Platzerl auf. Am Krainerhof in Zirknitz wird dem Schilcher ordentlich zugesprochen. Die Strauben und die Jausen sind die passende Unterlage. Der Plan für den Tag sechs war über Mariazell wieder zum heimatlichen Bier zurück zu finden. Weil der Guzziandi noch ein bisschen unrund ist und das ganze Navi-Graffel da nix genutzt hat muss Graz noch mit auf die Route. In der Steiermark verzieht sich zusätzlich noch das Wetter und die Pause an der Kathedrale fällt eher kurz aus. Zum Ausklang wird noch durch das Mostviertel gekurft und das eine oder Ander fahrerische Kunststück aufgeführt. Endlich in Mauthausen schmeckt das Abschlußbier besonders gut. Eins hat uns die heurige Saison gezeigt: Schön is unser Land und gut sind die Leut.